Einmal Zürichsee und zurück

Waren Sie schon einmal am Zürichsee? Dann sollte Sie dies unbedingt nachholen. Man kann nur dann von sich behaupten, die Schweiz zu kennen, wenn man einen Einblick vom Zürichsee gewonnen hat.

Wer sich fragt, wo genau der Zürichsee liegt, wird feststellen, dass er an drei Kantonen gelegen ist: St. Gallen. Schwyz und Zürich. Sein Hauptzufluss ist die Linth. Genau genommen ist es der Linthkanal. Denn die Linth speist den Walensee und fließt letztlich durch den Linthkanal weiter zum Zürichsee. Der Abfluss des Sees läuft in die Limmat.

Drei Inseln können wir im Zürichsee finden: Schönenwirt, Ufenau und Lützelau.

An den Ufern des Sees finden wir die folgenden bedeutenden Ortschaften: Zürich, Wädenswil, Rapperswil-Jona, Meilen, Horgen, Feldbach ZH, Pfäffikon, Thalwil und Uerikon.

Der Zürichsee liegt auf 406m ü.M. und beläuft sich auf eine Fläche von 90,1km². Während die durchschnittliche Tiefe bei 51,7m liegt, haben wir es an der tiefsten Stelle mit satten 136m zu tun.

Ein schmales Tal ist es, in dem wir den Zürichsee finden. Südwestlich wird es von den Höhenzügen des Albis und des Etzels begrenzt. Im Nordosten sind der Pfannenstiel sowie die Hügellandschaften des Zürcher Oberlandes die natürliche Begrenzung. Hangterrassen, gebildet durch Seitenmoränen, zeigen sich an beiden Seiten des Sees. Noch heute kann man deutlich sehen, dass dieser See in der Zeit der Alpenhebung sowie der Flusserosionen und letzten Eiszeit entstanden ist. Unterteilt wird der Zürichsee in den Ober- und Untersee. Denn bei Rapperswil ist durch einen gesetzten Moränenzug ein natürlicher Damm entstanden. Dieser trennt den kleineren Obersee vom restlichen, größeren Teil des Sees ab.

Die Inseln des Sees

Zwischen Pfäffikon und Rapperswil sind zwei der drei Inseln des Sees gelegen. Bei Ufenau handelt es sich um eine bewohnte Insel. Lützelau steht unter Naturschutz, sodass sich Flora und Fauna dort frei entfalten können. Die dritte Insel des Sees, Schönenwirt, ist vor Richterswil. Auch sie ist natürlich entstanden.

Die Frage nach dem Klima

Jeder Gast dieser Region stellt sich natürlich die Frage, welcher klimatischen Zone die Region zugerechnet wird. Wir befinden uns am Zürichsee immer noch in der gemäßigten Zone. Starke Winde, häufige Regenfälle, wir kennen dies alles auch aus den tiefergelegenen Regionen. Doch genau da liegt der Unterschied. Denn durch die Höhenlage sind die Winter zwar ähnlich kühl wie im Umland. Doch in den Sommermonaten müssen wir uns mit einer Durchschnittstemperatur von knapp 18°C zufriedengeben. Und doch ist es an der so genannten „Goldküste“ des Sees, zwischen Zollikon bis Meilen, mild genug, um Feigen und Hanfpalmen gedeihen zu lassen.

Keine Angst vor Hochwasser

Es ist noch nicht lange her, dass mit regelmäßigen Hochwassern, insbesondere zur Schneeschmelze, zu rechnen war. Aufgrund des Baus des Letten- oder Platzspitzwehrs des Kraftwerkes Letten, circa 2 Kilometer limmatabwärts, kann der Wasserpegel des Zürichsees künstlich gesenkt werden, wenn dies notwendig ist. Die Zeit der Überschwemmungen ist somit endgültig vorbei, was die gesamte Region zu einer sicheren Urlaubsregion macht.

Der Zürichsee und seine Attraktionen

Keine Frage, der Zürichsee hat einiges als Urlaubsregion zu bieten. Neben den Wanderrouten, den Radwanderwegen und natürlich den unzähligen Angeboten in Bezug auf den Wassersport kann diese Region auch mit historischen Attraktionen werben.

  1. Die Schiffsrundfahrt auf dem Zürichsee: Nehmen Sie sich die Zeit, um den gesamten See wortwörtlich von der Seeseite zu erkunden. Es lohnt sich.
  2. Rapperswil: Nehmen Sie sich Zeit, um diese kleine, alte Stadt zu entdecken. Sie ist einzigartig mit ihrem Charme.
  3. Die Holzbrücke zu Rapperswil: Sie wurde vor unendlich viele Jahren gebaut, abgerissen, gebaut, abgerissen und so weiter. Diese Brücke zu den Hurden ist 800m lang und auf jeden Fall einen Besuch wert.
  4. Heureka: Diese Installation von Jean Tinguely steht direkt am Zürichhorn. Von hier aus haben Sie einen fantastischen Blick auf den See, die Berge und erreichen den Schiffsanlegen in kürzester Zeit. Auch die Tram ist in Reichweite.
  5. Schmerikons Uferpromenade: Sie ist nicht nur für Radfahrer und Skater optimal. Hier lässt es sich in aller Ruhe flanieren, mit einem herrlichen Rundumblick. Die angeschlossenen Parkanlagen laden zum Verweilen ein.
  6. Wander- und Radwanderwege: Rund um den See finden Sie diverse Wander- und Radwanderwege. Sie verlaufen sowohl direkt entlang des Sees, führen aber auch ins Hinterland. Nutzen Sie Kartenmaterial, gerne auch digital, um sich stets auf der richtigen Route zu befinden. Denn sie kreuzen sich oftmals oder beginnen am gleichen Punkt.
  7. Der Strandweg von Rapperswil: Er ist besonders bei Familien beliebt. Denn er ist nicht gepflastert und somit für Rennradfahrer und Skater uninteressant. Hier kann man total entspannt mit der ganzen Familie, auch mit kleineren Kindern, am Ufer entlangfahren, ganz ohne Bedenken.
  8. Seeweg Hurdnerwäldli – Lidwil: Diese Route ist ein Highlight für alle Mountainbiker. Sie entspricht durchschnittlichen Anforderungen, aber fordert den Fahrer auch durch einige kleine, überraschende Ansteigungen, die zu einem raschen Herunterschalten zwingen.
  9. Der Cassiopeiasteg: Geradeaus ist Ihnen zu langweilig? Dann sind Sie hier genau richtig. Dieser Steg ist in einem „geraden“ Zick-Zack gebaut. Mal etwas anderes, nicht wahr?
  10. Sukkulenten-Sammlung: Sie befindet sich in Zürich und ist eine gute Abwechslung an Schlechtwettertagen. Aber Vorsicht - Nicht anfassen! Zum Teil sehr stachelig!
  11. Schloss Rapperswil: Nein, nein! Wenn Sie das Schloss Rapperswil nicht besucht haben, sind Sie auch nicht am Zürichsee gewesen. Der Kräutergarten wie auch der Schlosshof sind zugänglich. Wer eine Führung möchte, muss sich einer öffentlichen, ganz speziellen Stadtführung anschließen. Fragen Sie rechtzeitig nach, denn sie sind sehr beliebt.
  12. Singletrail an der Bahn: Zwischen Lachen und Pfäffikon befindet sich direkt an der Bahntrasse ein weiteres Highlight für die Mountainbiker. Endlich ein Weg ohne Autos!
  13. Die Altstadt von Zürich: Auch sie sollte zum Pflichtprogramm gehören. Noch heute zeigt sie dem Besucher, wie der Stadtkern im Jahr 1893 ausgesehen hat. Sehr beeindruckend.
  14. Das Großmünster von Zürich: Nein, er steht für die Öffentlichkeit offen. Sie werden fasziniert sein von seiner vorzüglichen Architektur und seiner Ausstrahlung, innen wie außen.

Fazit

Alles, was das Herz eines Urlaubers wünscht, kann die Region Zürichsee bieten: Aktion, Sport, Ruhe, Beschaulichkeit, Architektur, Geschichte und viel Platz für die Familie. Warum also den nächsten Urlaub nicht in dieser wunderschöne Region verbringen?

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